Astrid Lindgren – Ronja Räubertochter (Hörspiel für Kinder ab 6 Jahren, 2006)

Genre…………….: Hoerspiel, Kidz
Quality…………..: CBR 128, (avg. bitrate: 128kbps)
Covers……………: Front
Playing Time………: 01:44:17
Total Size………..: 95,49 MB
Inhalt
Sie fühlt sich zuhause zwischen Geistern, Graugnomen und Kobolden, liebt das Ungewisse, das sich im Dunkeln des Waldes verbirgt und ist ständig auf der Suche nach neuen Abenteuern. Soviel Wagemut ist selbst für die Tochter eines Räuberhauptmanns ungewöhnlich. Allerdings ist es aber auch gerade die Courage dieses kleinen Mädchens, die zwei verfeindete Sippen wieder mit einander vereint und genau das macht Ronja zu einer kleinen Heldin!
Schon die Geburt der Räubertochter Ronja war ein wenig abenteuerlich. Mitten in einem tosenden Gewittersturm schlägt ein Blitz in die Mattis-Festung ein und reißt diese in zwei Teile. Genau in diesem Moment erblickt Ronja das Licht der Welt, ganz so, als sei es ihr von Anfang an vorher bestimmt gewesen, für Tohuwabohu in der Räuberwelt zu sorgen.
Ronja wächst inmitten einer Horde trink- und rauflustiger Wegelagerer auf. Als Tochter des Hauptmanns Mattis ist sie natürlich der Stolz der gesamten Sippe. Nur ihr Tatendrang ist selbst den gestandenen Mannen der Räuberzunft manchmal ein wenig unheimlich. So ist ihr keine Ecke des Waldes zu dunkel, kein Wasserfall zu tosend, keine Schlucht zu tief und keiner der Waldgeister furchterregend genug. Das größte Abenteuer erlebt Ronja aber, als sie Birk, den Sohn des seit Generationen mit der Mattis-Sippe verfeindeten Borka-Clans kennen lernt.
Anfangs sind die beiden sich gar nicht wohl gesonnen, schließlich sieht sie den Spross der gegnerischen Bande das erste Mal, als diese es sich gerade innerhalb des Nordteils der gespaltenen Mattis-Festung gemütlich machen wollen. Kein Wunder also, dass Ronja erst einmal die gesamte Borka-Sippe „zum Donnerdrummel“ wünscht.
Als jedoch die Mattis-Bande Birk gefangen nimmt, ändert sich die Situation drastisch. Ronja freundet sich ausgerechnet mit dem Menschen an, von dem sie sich, würde es nach ihrem Vater gehen, am weitesten entfernt halten sollte: dem Sohn des Erzfeindes. Aber Ronja wäre eben nicht Ronja, wenn sie auf die Drohungen des Räuberhauptmanns hören würde. Sie ist viel zu eigensinnig, als dass sie sich durch derlei Warnungen beeindrucken lassen würde. So entdecken Birk und Ronja, dass sie eine Art Seelenverwandtschaft verbindet und beschließen, gemeinsam auf Nimmerwiedersehen in den Wald zu entfliehen. Damit setzt die Räubertochter nicht nur die Liebe ihres Vaters, sondern in einem bitterkalten Winter auch beinahe ihr Leben aufs Spiel.
Nur durch die Hilfe von Ronjas Mutter Lovis kann eine Versöhnung der beiden Dickköpfe stattfinden und letztlich auch eine Verbrüderung zwischen den beiden traditionell verfeindeten Räuberbanden.
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